Berufsanfänger, was nun?

 
Jeder fängt mal an zu arbeiten… die meisten zumindest, ausgenommen vielleicht die Kinder von Bill Gates.
Wenn man als junger Mensch endlich soweit ist, nach erfolgreichem Abitur oder Schulabschluss den Schulranzen in einem feierlichen Ritual zu verbrennen und nach einigen Bewerbungsgesprächen endlich in der Firma der Wahl den ersten Job als büroangestellter Mitarbeiter antritt, dann… tja dann.
Dann lernt man auf der einen Seite eine Menge, die man reich technisch für den neuen Lebensabschnitt benötigt und zwar, indem man unzählige Schulungen und Trainings durchläuft, auf der anderen Seite gibt es aber auch unendlich viele Dinge, die einem keiner beibringt und diese Erfahrung muss der junge Mensch mühevoll machen und sich dabei einige Schrammen holen.
So ist der ganz normale Gang des Lebens für einen Berufsanfänger…
 
Der Job ist eine eigene Welt, ganz anders als jene der Schule oder der Uni, dass wissen wir alte Hasen natürlich. Der junge Mensch weiss das nicht und wenn er seine bisherige Vorgehensweise unverändert fortsetzt, dann kann es übel enden.
 
Vor einiger Zeit habe ich – wie immer: Im Netz – die nachfolgenden, unheimlich wertvollen, Tipps gefunden, die man sonst nirgendwo vermittelt bekommt.
 
Hier sind sie also, die
 
15 REGELN FÜR DEN BERUFSANFÄNGER!
 
1. Es ist besser, nicht zu gähnen, während der Chef Ihnen etwas erklärt.
 
2. Wenn Sie durch die Firma gehen, achten Sie darauf, dass Sie zumindest ein Blatt Papier in der Hand haben. Es schadet auf Dauer Ihrem Image, wenn man Sie nur mit einer Kaffeetasse, einer Illustrierten, einer Haarbürste und Ihrer Sonnenbrille sieht.
 
3. Es ist nicht witzig, wenn Sie dem Chef gleich am ersten Tag einen Spitznamen geben. Das gilt auch für die Bezeichnungen „der Terminator“, „unser Gollum“ oder „Meister Joda“.
 
4. Ebenfalls nicht witzig ist die Bemerkung: „Verzeihung, dass ich zu spät gekommen bin, aber dafür gehe ich heute auch früher.“
 
5. Wenn Sie sich bei den Kollegen im Büro vorstellen, müssen Sie sich selbst keinen Spitznamen geben. Es ist beispielsweise unpassend zu sagen: „Hallo! Ich bin die Neue und heiße Susi Schönauer. Aber alle nennen mich „Stadtmatratze“.“
 
6. Während der Chef Ihnen etwas erklärt, empfiehlt es sich, ruhig zuzuhören, statt alles besser zu wissen.
 
7. Achten Sie bei Ihrem E-Mail-Verkehr darauf, dass Sie den jeweiligen Adressaten nicht allzu salopp ansprechen. Anreden wie: „Hi Leute!“, „Was geht?“, „Ey, Alter“ sind in den meisten Büros eher unüblich.
 
8. Ebenfalls zu salopp sind abschließende Grußformeln wie: „Gib Gas!“, „Wird schon“ und „Immer schön frisch bleiben!“.
 
9. Hören Sie sich die Witze Ihrer Kollegen bis zum Schluss an, bevor Sie darüber lachen.
 
10.  Erzählen Sie nicht allzu häufig, dass gestern Abend bei Ihnen „wieder mal voll die Party abging“ und Sie dann „so tierisch breit waren“, dass Sie umgefallen sind.
 
11.  Streng vertraulich bedeutet tatsächlich, dass Sie diese Informationen nicht weitergeben dürfen. Auch nicht schriftlich, per E-Mail, Facebook oder Twitter.
 
12. Es ist in Ordnung, wenn man nach drei Tagen intensiven Trainings, den Namen des Kollegen und gleichzeitigen Vortragenden sofort wieder vergisst. Aber wenn Sie dann den Herrn Muckentaler in der Firma treffen, nennen Sie ihn bitte nicht  „Herr Muckitucki oder so“.
 
13.  Sie müssen das Telefon nicht sieben Mal klingeln lassen, bevor Sie abnehmen.
 
14.  Sagen Sie nicht „würg!“, wenn Ihr Kollege in seine Wurststulle beißt.
 
15.  Befolgen Sie hin und wieder Vorschläge, die der Chef gemacht hat.

 

So, jetzt fühlt sich der junge Jobinhaber sicher schon viel wohler, nicht wahr?
Jetzt aber ran an den Speck und eines nie vergessen: Niemand interessiert sich dafür, WAS man geleistet hat. Wichtig ist, WIE man es darstellt … nicht wahr?
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